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Dienstag, 23. Mai 2017

creadienstag: Reparieren statt wegwerfen

Heute habe ich einmal ein paar Gedanken zu den diversen technischen Geräten, die gerne im ungünstigsten Moment den Geist aufgeben: 
der Tiefkühlschrank bei 35°C im Schatten, 
der Kühlschrank, wenn man gerade einen möglichen Ersatz zum Freund gebracht hat, 
die Waschmaschine einen Tag, bevor die Mädels aus dem Sommerlager kommen... 
Oder die Kaffeemaschine in der Früh, wenn man gerade beschlossen hat, sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen zu lassen - und dann ob des pfeifenden Geräuschs und der Fehlermeldung am Display doch die Nerven hinschmeißt. So geschehen vor 10 Tagen.
 (Repariert wird bei uns am Esstisch - da ist der zeitlich Druck größer ggg)

Jetzt war das ja nicht die erste Kaffeemaschine (Vollautomat!), die mein Mann und ich gemeinsam repariert haben. Die erste war die meiner Mutter - da hatten wir ein - kaputtes - Ersatzgerät vom Onkel schon einige Jahre im Keller gelagert (vorsichtshalber, falls die Maschine meiner Mutter "was hat"). Meine dann auch ein wenig (geronnen ist sie dann immer noch, aber wenigstens gabs Kaffee). Dann heuer im März die einer lieben Bekannten.Wobei ich mir ja immer überlege, was sich der Mann vom Service-Geschäft denkt, wenn ich alle Ritt einmal wegen Ersatzteilen vorbei komme. Ob er sich denkt, wir betreiben eine illegale Reparatur-Werkstätte? Also, das kann ich ihm versichern: Tun wir nicht - die Arbeitszeit, die wir in so eine Reparatur investieren, würde uns nämlich keiner zahlen *lol*
Wenn ich "wir" schreibe, meine ich: Ich suche im I-Net nach dem Fehler und möglichen Reparatur-Anleitungen bzw. Fehlerursachen - und mein Mann schraubt und misst etc. - und flucht.
Aber bisher haben wir noch alles repariert. Denk ich. Naja, bis auf den uralten Gefrierschrank (der mit den 35°C im Schatten - siehe oben). Den haben wir ersetzt. Vonwegen Stromverbrauch und so. Interessanterweise hat er (ehrlich!) den Geist endgültig aufgegeben just an dem Tag, an dem mein Mann einen neuen bestellt hat, weil der alte eben schon am Wochenende Mucken gemacht hat. Die zwei Tage Lieferzeit hat der Inhalt dann leider nicht überlebt :-((

Aber zurück zu meiner Kaffeemaschine: Ja, wir konnten sie reparieren. Hat zwar 10 Tage gebraucht, aber gekostet (außer Nerven beim Reparieren und ob Kaffee-Entzugs) hat es nichts. Und zwar dank der Maschine vom März - die hat nämlich eine neue Pumpe gebraucht, und wie mein Mann halt so ist: die alte haben wir noch. Und die hat uns als Ersatzteillager für die gebrochene Feder in "meiner" Pumpe gedient.
Dass es dann doch länger gebraucht hat... tja... sagen wir mal so: nicht alle Teil gehören so zusammengebaut, wie man es für logisch erachtet ;-)

In diesem Sinne: Ein Hoch aufs Internet und die Schrauberfähigkeiten meines Mannes! Reparieren macht nämlich viel mehr Spaß als Entsorgen und neu Kaufen. Finde ich. 
Auch wenns dazwischen manchmal nervt. 
Aber dieses YESSSS-Gefühl, wenn dann wieder alles funktioniert, das ist einfach unbezahlbar ;-)

(Aber nicht, dass ihr uns jetzt alle eure kaputten Maschinen vorbei bringt, so lustig ist es dann doch nicht ggg)

verlinkt bei: creadienstag

Dienstag, 16. Mai 2017

Probenäh-Aufruf: The Yawning Bag

Jahre hats gebraucht, aber jetzt ist meine Anleitung endlich so weit!
Vielleicht kennt ihr ja das "Problem" der üblichen Reißverschlüsse bei Taschen: Sie geben nur einen Schlitz frei. Und gerade bei größeren Taschen finde ich das etwas lästig.
Der "Yawning Zipper" löst dieses Problem: Er klappt richtig weit auf, man kommt super in die Tasche rein.
Das Ebook ist ziemlich umfangreich geworden, mit allerlei Varianten.
Die Basis-Variante hat eine Aufsatz-Tasche vorne und eine große hinten und innen.
Es gibt zwei verschiedene Träger-Varianten, außerdem kann statt der Aufsatz-Tasche eine aufklappende Einsatz-Tasche genäht werden, mit oder ohne gezogener Innentasche.
Zusätzlich enthält das Ebook eine Handy-Tasche, eine Teilungstasche für die Futtertasche und noch weitere Schnitt-Varianten mit gerader oder gebogener Oberkante.
Die Tasche ist etwa 30 cm breit und 27 cm hoch.

Und für alle, die den "Yawning Zipper" in einen anderen Taschenschnitt einbauen wollen, gibt es eine Anleitung dafür, wie man die Schnittteile entsprechend anpassen kann.
Bevor ich das Ebook auf die Öffentlichkeit loslasse, suche ich Probenäherinnen, die es testen, dass es dann auch wirklich keine Unklarheiten gibt.

Ihr solltet schon die eine oder andere Tasche genäht haben, weil der Schnitt nicht für (Taschen-)Nähanfänger geeignet ist.

Benötigt werden etwa 60 cm Außenstoff (am besten festere Stoffe wie Jeans oder Köper) und etwas weniger fürs Futter. Außerdem je nach Version ca. 1,5 m Endlos-Reißverschluss (für den Haupt-Verschluss oben eventuell auch ein breiterer Taschenreißverschluss, auf jeden Fall teilbar, 35 cm). Außerdem etwa 1 m Gurtband (am besten 4 cm breit), etwas Gummi.

Blog wäre fein, ist aber kein Muss. Ich werde eine FB-Gruppe einrichten, wo wir uns austauschen können. Wenn ihr nicht bei FB seid, ist das aber auch kein Problem, dann gehts natürlich auch per Email. Die Fragen und Antworten würde ich dann allerdings auch in der FB-Gruppe teilen.
Ich freue mich auf eure Bewerbungen hier in den Kommentaren! Bitte gebt an, wie ihr eure Taschen-)Nähkenntnissen einschätzt.

Zeitrahmen:
Bewerbungen bis 20. Mai
Mindestens eine Tasche solltet ihr bis spätestens 4. Juni fertigstellen und mir dann gute Fotos davon (fürs Ebook und zur Vorstellung auf meinem Blog) zur Verfügung stellen können.

Taschen, die ich zu dieser Anleitung bzw. mit dem "Yawning Zipper" genäht habe, findet ihr hier.

Donnerstag, 11. Mai 2017

RUMS: Brieftasche aus Kaffeepackung

In letzter Zeit nähe ich alles Mögliche aus Kaffeepackungen, und diese Brieftasche ist eine von mehreren, die ich gemacht habe. Von den anderen habe ich mich teils schweren Herzens getrennt, aber diese hier habe ich speziell für mich gemacht:
 
 Schnitt habe ich mir selber zusammengebastelt, so, wie es zur Packung passt und wie ich es gern habe.
Nach meiner letzten von hier habe ich beschlossen, dass ich doch wieder eine breite haben möchte - wo ich die Geldscheine ungefaltet reinstecken kann.
Hier passen auch Führerschein und Fahrzeugpapiere rein, ebenso wie Bankomatkarte und diverse andere Karten im Scheckkartenformat:


Dienstag, 25. April 2017

Glitzer den ganzen Tag

Was soll ich sagen... Manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit... 
So wie das Leiberl, das ich der Großen für ihre Freundin versprochen habe.
 Und wenn ich ehrlich bin, es wäre wohl noch immer nicht fertig (oder angefangen...), wenn besagte Freundin nicht letzte Woche Geburtstag gehabt hätte.
So habe ich mich also am Mittwoch Abend schnell hinter (oder vor?) die Ovi geklemmt, den Plotter angeworfen und genäht und gebügelt.
Den Spruch hat sich die Große ausgesucht, Schnitt ist nach den Maßen der Freundin mit Ärmeln und Armlöchern von der Basic Tunika von kibadoo (Gr. 158/164).

Donnerstag, 20. April 2017

RUMS: Mein Müsli

In letzter Zeit habe ich zwar sehr viel genäht, aber eben nicht für mich... 
Im letzten Jahr habe ich Müsli als Frühstück für mich (wieder) entdeckt. "Früher" hatte das Müsli ja so einen Beigeschmack von "öko" und "bio", aber das hat sich wohl irgendwie geändert. 
Ich hab mir dann öfter mal das Müsli in der großen Dose gegönnt, davon habe ich jetzt auch ganz viele leere zuhause, sodass ich jetzt beschlossen habe, mir meine eigene Müsli-Mischung da rein zu füllen:
 Passend dazu habe ich dann den Stoff aus Claudias Mitmach-Aktion zu Mixed Media gesucht herausgeholt und mir eine Hülle für die Dose genäht, so weiß ich gleich auf den ersten Blick, welche meine ist! Die Kleine hat nämlich auch "ihre", nur noch unverschönert (ich weiß schon, was ich als nächstes machen werde ggg)

So, und weil ich den Stoff offenbar nie hier gezeigt habe (shame on me!), hier noch ein paar "Impressionen":
 
 
Aus einem Teil habe ich schon im November für eine ganz liebe Freundin eine Müsli-Dose benäht - drin war allerdings dann kein Müsli sondern Socken ggg

verlinkt bei: RUMS, Create in Austria

Samstag, 15. April 2017

Frohe Ostern!

Fürs Osterfest habe ich geplottet, gebastelt und gebacken:
 Bei uns gehört ein Reindling einfach zu Ostern dazu. Der große ist für mein Patenkind - da hab ich auch eine Münze mit eingebacken ;-)
 
Die Hasen sind alle gefüllt mit drei F*errero Küsschen, die Plotterdatei gibts als gratis Download zur Newsletter-Anmeldung bei Miris Kreativblog - Danke!
Ich wünsche euch ein frohes Osterfest und schöne Feiertage!

Donnerstag, 6. April 2017

RUMS: Experimentiert!

Wer hier öfter mitliest, weiß, dass ich gerne Neues ausprobiere. 
Heute habe ich im Netz was entdeckt, das schrie mich förmlich an "mach mich!"
 Also habe ich den ganzen Nachmittag (bei diversen "Taxi-Fahrten") hin und her überlegt, wie ich das am besten angehe - die Anleitung ist ja nicht bebildert, und die Erklärungen habe ich zugegeben nur rudimentär verstanden.
Der erste Versuch war nix, das Problem bei Packungen von Bohnenkaffee ist nämlich auch, dass die ja so einen Knubbel haben, ich glaub, der hat was mit dem Vakuum zu tun. Also habe ich eine Packung gesucht, wo der Knubbel ganz weit oben ist, dass ich ihn gut wegschneiden kann.
Dann gefaltet, gemessen, geschnitten, eingepasst, gebügelt, weiter eingepasst - bis schlussendlich wirklich eine kleine Geldbörse mit zwei Fächern draus geworden ist!
Die ist auch super-stabil! Bin richtig begeistert!
Der Prototyp ist meiner, schließlich muss ich ihn auch testen auf Haltbarkeit ;-) Und daher darf er auch zu RUMS!

Anleitung bzw. Anregung von hier

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