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Freitag, 24. Oktober 2014

Zweimal V-Raglan ohne "V"

Der Kleiderschrank der Großen ist leider nicht besonders üppig gefüllt - und irgendwie kommt es wohl nicht so gut an, jeden Tag mit demselben Leiberl in die Schule zu gehen. OK, das ist jetzt leicht übertrieben, aber Fakt ist: sie braucht neue Leiberln!
Dafür habe ich zum ersten Mal das V-Raglan-Shirt von Frau Liebstes/ki-ba-doo ausprobiert. Nachdem die Große allerdings so ein Spaghetti ist, habe ich 134/140 gewählt und halt entsprechend verlängert. Das entspricht lt. Größentabelle und Nachmessen aktueller Leiberln ihrer Größe vom Brustumfang her.
Was ich nicht bedacht habe: Offenbar haben "normale" 134/140er Mädels schmälere Schultern. Jedenfalls plodert es bei ihr unter den Ärmeln. Was vor allem mich stört. Sie nicht, sie mags gern eng.

Damit die Kleine (deren Kleiderschrank ganz und gar nicht leer ist, eher im Gegenteil) auch nicht ganz leer ausgeht, habe ich dann noch eine zweite Version genäht, gleiche Größe, aber alle Teile knapp unter dem vorderen Ausschnitt auseinander geschnitten und 2 cm auseinander geschoben - sodass der Raglan länger wurde. Was dann allerdings (und das hatte ich so nicht bedacht) Anpassungen an der Raglannaht hinter sich gezogen hat:

Lustigerweise schauen die Ärmel der zweiten Version viel weiter aus, obwohl ich an der Weite selber nichts geändert habe. Wobei das auch nicht die Originalweite lt. Schnitt ist - wir mögen diese unten gezogenen Ärmel nicht. Also habe ich die Ärmel einfach nach unten hin enger geschnitten.

Ganz überzeugt bin ich von der Passform noch immer nicht. Ich glaube, das nächste Raglanshirt nähe ich nach einem älteren Ottobre-Schnitt, der auch für schmale Mädels konzipiert ist.
Diesmal habe ich ziemlich mit der Plotter-Software rumgespielt, um die Schnittkanten möglichst zu optimieren. Leider hatte ich beim Schneiden selber wieder das Problem, dass sich das Motiv nicht ohne Probleme entgraten lässt, wenn ich die Flexfolie auf die Schneidematte klebe. Irgendwie ist die Folie nicht ganz durchgeschnitten oder unvollständig geschnitten. Ohne Schneidematte und bei gleicher Messereinstellung funktionierts wunderbar, da brauche ich die überstehende Folie nur abziehen.
Und leider habe ich wieder einmal vergessen, das Motiv vorher zu spiegeln - wenigstens das Cello kann ich auch ungespiegelt verwenden...

Trotzdem kommen meine zwei Raglan-Shirts mit den Plottermotiven zu kiddikram, Meitlisache und zum Selbermacherfreitag!

Kommentare:

  1. Ja, das ist immer schwierig für die Kidz den richtigen Schnitt zu finden. Mein Sohn hat ein Bäuchlein, was leider auch nicht in jeden Schnitt rein passt! :-(
    Aber kennst du schon das Smart-Shirt von Muhküfchen? Das gibts in der schmalen und weiten Variante. Die Schmale war nämlich für meinen Sohn hoffnungslos zu eng, aber vielleicht wäre das was für deine Mädels.

    LG Schnittchen

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  2. Hallo! Ach, ich finde es so erfrischend, ab und zu auch einmal zu lesen, dass beim Nähen nicht alles ganz so glatt gelaufen ist. Ich sah mich schon allein auf weiter Flur ;-))
    Aber deine Endergebnisse lassen sich doch sehen, hübsch sind sie geworden, und die Plottermotive erst! Da beneide ich dich um das Gerät.
    Wünsch dir noch ein schönes Wochenende,
    Nicole

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Liebe Leser, ich freue mich über jeden eurer lieben Kommentare!

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