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Dienstag, 13. Januar 2015

Handytascherl in schokosüß

Bei mir ist kurz vor Weihnachten ein Smartphone eingezogen. Nein, kein neues, eines! Bisher hatte ich nämlich ein ganz normales Tastenhandy. OK, nicht ganz normal, das war/ist nämlich ein Dual-Sim. Aber eben mit Tasten. Und ohne Internet oder MMS oder sonst so einem neumodischen Zeug.

Über Weihnachten hatten jetzt mein Smartphone und ich ein bisschen Zeit, uns aneinander zu gewöhnen. Stufe 1: WhatsApp. Bzw. sogar zwei Mal WhatsApp - zufällig hab ich nämlich rausgefunden, dass man zwei WhatsApp-Apps installieren kann. Sehr zur Freude der Großen ;-)
Das wars dann einmal fürs erste - WLAN zuhause geht nämlich auch ohne Sim-Karte. Die (also meine alte) war zu groß (dabei heißt die "mini" - aber gut, "micro" ist noch kleiner...).

So hatten wir zwei (das Smartphone und ich) also eine längere Eingewöhnungsphase. Ohne Simkarte. Nur mit WLAN. Ein Smartphone für Zuhause ("auch einmal ein alternativer Ansatz" wie Frau Kitzkatz so schön bemerkte!)

Dass man Mini-Sims auf Micro-Sims zuschneiden kann, das habe ich wohl gewusst. Aber ich konnte mich einfach nicht überwinden. Kleiner machen geht ja - aber wieder größer machen, wenn das mit mir und dem Smartphone nicht so funktioniert? (ja, ich weiß, es gibt auch die Option eines Adapters - ich habe mich da vorsichtshalber schlau gemacht *lol*)

Jetzt nach den Weihnachtsferien haben wir unsere Beziehung dann auf die nächste Stufe gestellt: Ich war in der Stadt und habe die eh schon kleine Mini-Sim (erinnert ihr euch noch an die ersten Sim-Karten, die waren so groß wie Scheckkarten!) noch kleiner stanzen lassen. Die Micro-Sim habe ich dann natürlich gleich ins Smartphone gesteckt (ok, nicht ich sondern der nette Herr vom Handyladen - der hatte wohl Angst, dass ich da was falsch mache...) Ins Tastenhandy konnte sie ja nicht mehr :-( Vorsichtshalber hatte ich davor aber schon die alte Simkarte vom Mann da hinein montiert - hätte ja sein können, dass das mit dem Telefonieren und mir und dem Smartphone nicht so funktioniert, und man möchte ja schließlich erreichbar sein (wie sind wir bloß ohne Handy so groß geworden und ohne die Frage "wo bist du?" wenn man angerufen wurde???)

Telefonieren geht also. Mit dem Abheben tu ich mir noch ein bisschen schwer - diese komischen Wischerei... Und dann das Auflegen erst! Das habe ich noch gar nicht kapiert. Aber gut, dass zumeist meine Gesprächspartner wissen, wie sie auflegen können *lol*

Ob wir unsere Beziehung noch weiter vertiefen und mein Smartphone auch außerhalb von Zuhause ins Internet darf? Tja, da sind die Würfel noch nicht gefallen. Früher oder später sind wir zwei sicher so weit, aber wir wollen es ja langsam angehen lassen ;-)

Nachdem mein Handy (bzw. Smartphone) jetzt aber auch telefonieren kann und damit auch aus dem Haus darf, brauchte es natürlich eine standesgemäße Verpackung. Und was läge da näher, als ein Schokotascherl? Nur sind die normalen zu groß. Und irgendwie wollte ich es nicht immer aus dem Tascherl nehmen müssen, um zu schauen, ob jemand angerufen hat etc.

Daher habe ich die noch reichlich vorhandene klare Folie genommen und ein Sichtfenster draus gebastelt. Und das Format verkleinert. Und nachdem das Tascherl jetzt ja nicht mehr voll verstürzt werden kann (sonst nutzt ja die Folie nix) und ich keine offenen Kanten mag, hab ich die Kanten innen mit Schrägband eingefasst (das Christkind hat mir nämlich Schrägbandformer gebracht!):
 
Fazit: Noch immer zu groß.
Erkenntnis: Auch durch die Folie durch kann man das Handy ('tschuldigung: Smartphone) bedienen!

Also Version 2.0: Kleiner und ungestürzt, die offenen Kanten außen auch wieder mit Schrägband eingefasst:

Das Problem jetzt: ganz knapp zu wenig hoch :-0 Mit Ach und Krach würde der Zipp zugehen - aber das will ich meinem Handy nicht antun!

Dann also Version 3.0: Diesmal im ersten Schritt gleich zwei Kanten genäht und dann oben über die ganze Vorder- und Hinterkante gemeinsam ein Zipperband. Die offene Kante hat wieder ein Schrägband gekriegt. Der Reißverschluss ist steht jetzt allerdings oben über - was gar nicht so unpraktisch ist, das Ende habe ich mit einem Rest Schrägband eingefasst und einen Schlüsselring "eingebaut" - echt praktisch beim Rumtragen! Karabiner könnte man da auch befestigen:

Dabei bleibts jetzt einmal. Und falls ich doch Lust auf v4.0 oder v5.0 habe - genug Schokopapier ist vorhanden *lol*
Zum Schluss zeig ich euch noch das Sitzkissen, das ich schon vor längerer Zeit eigentlich für den E-Reader genäht habe - das Handy macht sich da auch ganz gut drauf:

Schnitt und Idee der Tascherln: eigene
verlinkt bei: creadienstag, Upcycling Dienstag, Create in Austria, TT - Taschen und Täschchen, Kopfkino>LebeDeineIdee

Kommentare:

  1. Gratuliere zum neuen Handy! Das ist ja ein ganz "süßes" Täschchen, das Du da als Hülle genäht hast! Sieht super aus - vor allem, wenn man das Handy auch in der Hülle bedienen kann!
    Viel Spaß damit!
    LG,
    Alice

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  2. Ich bewundere dich für deine unendliche Geduld! Bei mir muss immer alles sofort und gleich und am besten überhaupt schon vorgestern. :D

    Aber diese Sichtfenster, die sind ja mal wirklich genial. Weil es stimmt eigentlich, man nimmt das Handy echt oft aus der Tasche um zu schauen, wie spät es ist oder ob eine Nachricht oder ein Anruf gekommen ist. Und so spart man sich das, sehr, sehr genial! :)

    Glg
    Claudia

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  3. Babsis Aufbruch in die Moderne Welt gut dokumentiert... deine Geduld mit dem Handytascherl hätte ich nicht gehabt... vermute ich mal... sag wer isst denn die ganze Schoki?! ihr seit doch alle so dünn... bei mir weiß ich wo die Schoki ist... ein bisserl links ein bisserl rechts ein bisserl vorne ein bisserl hinten... Hmpf ;-)
    LG Birgit

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    1. Dünn *lol* Die einzigen zwei Spaghettis der Familie sind die Mädels. Die liefern auch die meisten Schokopackerln. Allerdings findet sich so mancher Inhalt auch auf meinen Hüften. Und auf meinem Bauch. Und auf den Oberschenkeln... Naja, jetzt mach ich ja wieder Sport, jawoll!
      lg
      Babsi

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  4. Very informative, keep posting such good articles, it really helps to know about things.

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  5. Schön ist es geworden, das hat sich gelohnt!
    Sei allerliebst gegrüßt von Nina

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Liebe Leser, ich freue mich über jeden eurer lieben Kommentare!

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