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Donnerstag, 17. September 2015

Mini Deckis - ein klitzekleiner Beitrag

Einige von euch kennen sicher bereits das Projekt "Mini Decki" - Jedes Kind brauch eine eigene Decke, die wärmt, schützt und ein zu Hause gibt auf der langen, unsicheren Reise.
Eine sehr schöne Idee! Und auf jeden Fall unterstützenswert! Die Hintergründe könnt ihr hier bei der Schweizer "Gründerin" nachlesen, den Blog zum österreichischen Teil des Projekt findet ihr hier.
Inzwischen sind hier mehrere Decken entstanden, alle aus Stoffresten, die sich hier so über die Jahre angehäuft haben. Nur, wie es Stoffreste so an sich haben: Sie sind nicht rechteckig und alle ungleich groß. Die Lösung für mich: ich habe meine eigene "Jelly Roll" hergestellt, indem ich die Stoffe einfach alle in Streifen gerissen und die Enden begradigt habe.
Die erste habe ich aus 10 cm breiten Streifen genäht, ich wusste gar nicht, dass ich so viele Sternenstoffe habe :-o
Die zweite war dann aus 15 cm breiten Streifen - da fehlt allerdings noch die Rückseite:
Nach diesen zwei Decken habe ich für mich herausgefunden, wie es am besten geht:
* 15 cm breite Streifen (die meisten Stoffe, die ich habe, sind 50 cm "lang" - HappyHome-Mindestmaß)
* alle so lange wie möglich (also nicht in der Länge auseinander schneiden - geht erstens schneller beim aneinander nähen und zweitens stoßen dann nicht gleiche Stoffe zusammen)
* alle Streifen einfach kurze Kante an kurze Kante rechts auf rechts zusammennähen (diagonal ginge natürlich auch, "frisst" aber mehr Stoff - und gerade bei so breiten Streifen finde ich das Gerade, Ziegelartige auch schön)
* die gewünschte Länge einmal vom langen Streifen abschneiden (ich nehme da immer die längere Seite der Decke, das ergibt dann insgesamt weniger aneinander genähte Streifen)
* beim Nähen habe ich immer den langen Streifen unten - so sehe ich gleich, wo ich zu nähen aufhören muss. Dort dann den langen Streifen bündig abschneiden (oder reißen), den gleich wieder unters Füßchen klemmen und den vorher genähten Streifen wieder rechts auf rechts annähen. Gedreht wird nicht, angefangen wird also immer von derselben Seite.

Ich rechne mir vorher in etwa aus, wieviele Streifen nebeneinander ich brauche und wie lange der ganz lange Streifen insgesamt sein muss. So kann ich mir die Stoffe leichter einteilen und zusammensuchen.

Noch eine Decke habe ich fertig, auch aus gut abgelegenen Reststoff und einem Deckenbezug, den ich schon vor langer Zeit zerschnitten habe, um daraus Polsterüberzüge zu machen (damals waren die "schwedischen" Überzüge bei den Kinderbettwäschen noch viel zu klein für unsere Pölster):
Aus beiden Stoffen sind sich dann mit Hilfe von gelben Resten noch zwei kleine Decken ausgegangen ;-)

Für die Rückseite habe ich ausrangierte Seersucker-Bettwäsche verwendet, die ich schon einmal weggeben wollte - manchmal ists doch gut, wenn man sich nicht trennen kann :-))

Jetzt brauch ich nur noch auf die Labels zu warten - und natürlich die restlichen Stoffe vernähen, ein paar Decken gehen sich noch aus.

PS: Und wer - wie ich - über die etwas kindisch anmutende Bezeichnung "Mini Decki" stolpert: Das kommt aus dem Schweizer Deutschen und bedeutet "Meine Decke" ;-)

verlinkt bei: Create in Austria

Kommentare:

  1. Deine Decken sind toll geworden - alle drei!
    Ich überlege auch, bei der Aktion mitzumachen - allerdings hinke ich schon meinem Shirt-Nähprojekt für Flüchtlinge hinterher - wenn der Tag doch nur mehr Stunden hätte!
    LG,
    Alice

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  2. Sehr effizient, die Streifenmethode! Und schön sind die Decken auch geworden. :)
    liebe Grüße, Ulli

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  3. Wow, tolle Decken! Da verstecke ich mich mit meinen gleich mal...

    Glg
    Claudia

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Liebe Leser, ich freue mich über jeden eurer lieben Kommentare!

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