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Donnerstag, 22. Oktober 2015

(Wende-)Beanies mit Tutorial

Beanie-Schnitte und Tutorials gibts ja wie Sand am Meer, und ich möchte gar nicht behaupten, hier das Rad neu zu erfinden - wahrscheinlich gibt es auch schon so eine Anleitung, wie ich sie hier beschreibe. Ich habe sie mir ja selber nur aus mehreren Möglichkeiten zusammen gereimt - und für mich erkannt, dass das die praktikabelste für mich ist.
Sonst habe ich immer zuerst die Innen- und die Außenbeanie separat komplett fertig genäht, dann rechts auf rechts ineinander gesteckt und die Unterkante genäht. Was ein Im-Kreis-Nähen erforderte. Und das finde ich immer irgendwie blöd.
Dann bin ich vor kurzem auf diese Anleitung im Ottobre Blog gestoßen. Interessant. Nur zwei Dinge stören mich: Es gibt Nähte auf beiden Seiten und es gibt kein Innen und Außen sondern zwei verschiedene Stoffe außen. Das geht ja für Kinder, aber für mich ist das nicht so meins.

So, und jetzt zu "meiner" Methode: Zugeschnitten werden zwei ganz normale Beanie-Teile, also so kronenförmig mit oben vier "Zacken". Hier habe ich die Beanie von Hamburger Liebe verwendet - auch gefunden auf Pinterest ;-)
Jetzt werden die zwei Teile rechts auf rechts entlang der geraden Kante zusammen genäht, dabei aber erst etwas nach der Kante beginnen und kurz vor der Kante wieder "rausfahren" - das wird dann die Wendeöffnung. Die muss auch nicht groß sein ;-)

Dann die "Krone" nähen: Jeweils die zwei äußeren Zacken zusammennähen - das sind dann vier Nähte, zwei für die Außenseite, zwei für die Innenseite.

Zum Schluss alles senkrecht zur Hälfte klappen und die noch offene Kante zunähen (rote Linie - ihr dürft gerne weniger krumm nähen, als ich Linien ziehe). Dabei jeweils an der offenen Unterkante enden bzw. beginnen - dort soll ja noch die Wendeöffnung bleiben.

Vor dem Wenden den unteren Teil nach oben klappen, sodass die "Kronenteile" alle übereinander liegen. Oben ausrichten und knapp in der Nahtzugabe an der Spitze ca. 2 cm zusammennähen (Und ja, das wird dann klappen - habe mich beim ersten Mal auch gewundert, ob das beim Wenden denn dann auch wirklich funktioniert!):
Wenden und die Wendeöffnung schließen. Nachdem die ja eh hinten im Haaransatz ist und die Beanie hinten locker runterhängen soll, geht das ruhig auch mit der Nähmaschine. Schöner schauts natürlich mit Matratzenstich aus.
 Und von der anderen Seite:

Wenn die Beanie nur einfärbig sein soll (und der Stoff reicht), könnte auch alles in einem zugeschnitten werden: Zuerst einmal das Schnittmuster im Bruch zuschneiden, dabei die Unterkante nicht schneiden, dann das Schnittmuster an der Unterkante drüberklappen und noch einmal alles ausschneiden:
Die Wendeöffnung hier muss an der langen senkrechten Kante sein - am besten nicht ganz mittig sondern etwas oberhalb der Unterkante ist (s. rote Pfeile).

Ich habe auch eine neue Beanie! Den bunten Stoff wollte ich schon längst als Beanie haben.
Und falls ich es einmal nicht so bunt haben möchte, kann ich ja grau tragen ;-)

Schnitt: Beanie von Hamburger Liebe (Gr. 52 für die Nichte, Gr. 54 für mich)
verlinkt bei: p[:in:]spiriert, Create in Austria, RUMS

Kommentare:

  1. Danke für deine Mühe!!! Ich hoffe, ich hab's verstanden. ;-) Beim nächsten Beanie-Versuch wird es auf jeden Fall ausprobiert!
    Liebe Grüße
    Anneliese

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  2. Super Anleitung, werde ich auf jeden Fall auch ausprobieren! :)

    Glg
    Claudia

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  3. Die Zipfel habe ich noch nie zusammengenäht, weil ich beim Waschen und Trocknen immer den "langen Schlauch" aufhänge - so trocknet es schneller. Aber einen Versuch ist es wert!
    Danke für dein Verlinken. :)
    liebe Grüße, Ulli

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Liebe Leser, ich freue mich über jeden eurer lieben Kommentare!

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