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Donnerstag, 6. Oktober 2016

RUMS: Color blocking

Ich habe mir wieder einmal meine Reste vorgenommen. Die kommen ja großteils in sehr spannenden Formen daher. Was halt so übrig bleibt... Daher ist bei diesem Pulli auch der Fadenlauf vorne vorwiegend "kreativ". Nachdem die Jerseys aber eh mehr oder weniger in beide Richtungen dehnen, war mir das egal. Hatt es auch sein müssen - ich wollte ja genau diese Teilungen ;-) (Die hab ich mir nämlich von einem Kauf-Pulli der Großen abgeschaut.)
Der Schnitt ist ein eigener - nicht, weil ich hier keine Raglan-Schnitte hätte, ich wollt nur mal wissen, ob ich das auch selber hinkrieg. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. So für den ersten Versuch...
Ich habe ja schon ein paar Mal gepatchte Shirts gemacht, da habe ich immer den Schnitt zerschnippelt. Nachdem ich diesmal die Teilungslinien ganz gerade haben wollte, habe ich mir das gespart - so kann ich den Schnitt auch noch einmal verwenden, mit anderen Teilungen, für die nächsten kreativen Reste ;-)
(Diese wunderbar dynamischen Fotos hat die Kleine gemacht...)

Hier ein paar Fotos zur Entstehung: Ich habe die Teilungslinien gefalzt und dann den Schnitt auf den Stoff gelegt und geschaut, ob der entsprechende Block und der Stoffrest zusammenpassen. Hier der gemusterte Block, die Teilungslinie zum Grauen hin ist umgeknickt. Zugeschnitten wird natürlich immer plus Nahtzugabe ;-)
Mit der Methode kann man dann ggf. die Teilungslinien noch anpassen, falls der Stoff zu klein ist.
Zur Kontrolle noch die andere Teilungslinie umknicken, ob der Stoff auch wirklich komplett unter den Block passt:
 Zur Sicherheit habe ich die verwendeten Teilungslinien farbig markiert, damit ich beim nächsten Block/Stoff auch die richtigen nehme ;-) Ganz wichtig: Immer darauf achten, dass a) der Schnitt immer mit derselben Seite nach oben liegt und b) der Stoff auch.
Am besten die schon zugeschnittenen Teile richtig herum aneinander legen - und dann beim Zusammennähen nach und nach von dort nehmen. Hier schon der fertige Vorderteil:

Bei spitzen oder sehr flachen Winkeln ist es nicht ganz einfach, die zwei Kanten so aneinander zu legen, dass dann die Seitenkante auch schön gerade verläuft. Ich mache es in solchen Fällen so, dass ich mit einer Stecknadel jeweils NZ-breit von beiden Schnittkanten entfernt einsteche, erst beim oberen Stoff, dann mit derselben Stecknadel beim unteren.
 
Dann die beiden Kanten, die zusammengenäht werden sollen, bündig legen und diese Position mit der Stecknadel feststecken.

Wie gesagt, den Schnitt habe ich mir komplett selber zusammengebastelt, Vorder- und Rückenteil mit meiner Schablone (da habe ich seitlich jeweils ca. 1,5 cm zugegeben, damits nicht ganz anliegend sitzt), für die Ärmel habe ich teilweise die Anleitungen aus dem Ärmelkurs von Kaidso Onlinekurse verwendet, teilweise Anleitungen von meinem Pinterest-Board. Vor allem diese hier von ikat bag habe ich sehr nützlich gefunden. Ich habe die letzte beschriebene Methode verwendet.

Schnitt: Eigener, Schablone à la Kaidso, Raglan nach Anleitung von Ikat bag
verlinkt bei: RUMS, Create in Austria

Kommentare:

  1. Daumen hoch, ganz toller Pulli! Ich zerschnipple inzwischen auch nicht mehr jedes Schnittmuster, früher war ich da ganz penibel. :D

    Hab einen schönen Donnerstag!
    Glg
    Claudia

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