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Donnerstag, 27. Oktober 2016

RUMS: Ich liebe Schnitt-Basteleien

Wer hier öfter mitliest, weiß, dass ich mir Schnitte oft gerne selber zusammen bastle. Was nichts damit zu tun hat, dass ich mir was sparen möchte - wenn ich nämlich überlege, wieviel Zeit da rein geht, wäre es um einiges günstiger und auch schneller, einfach einen Schnitt zu kaufen, auszudrucken, zusammenzukleben und auszuschneiden. 
Aber - ja, das große Aber: Seit ich mir meine eigene Schablone für meine Model-Maße gemacht habe, habe ich für mich den Anspruch, dass z.B. die Taille bei einem Shirt auch dort sein soll, wo sie bei mir ist (OK, dass das auch mal ziemlich schief gehen kann, habe ich bei meiner Softshell-Jerika gelernt - aber das ist eine andere Geschichte...). Und ganz abgesehen davon reizt es mich einfach auszuprobieren, ob ich es hinkriege. Mit meinem eigenen Raglan-Schnitt bin ich z.B. schon ziemlich zufrieden.
Jetzt wollte ich einmal einen Schnitt mit normalen Ärmeln selber "basteln". Einiges dazu gelernt habe ich bei den Kaidso Online Kursen. Und einiges habe ich mir aus dem Netz geholt. Wobei ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob das jetzt wirklich hinhauen wird oder nicht.
Gott sei Dank kann ich sagen, die Ärmel passen - zumindest im Großen und Ganzen. Was mich hier noch stört, aber das ist leicht repariert: Die Bündchen habe ich ein kleines bisschen zu eng gemacht. Man sieht es nicht - aber ich spüre es ;-) Also kommen sie ziemlich sicher wieder runter und etwas weitere dran. Damit ich noch ein T-Shirt drunter tragen kann (oder auch was Langärmeliges), habe ich die Ärmel unter der Achsel ein bisschen weiter gemacht - davon bin ich jetzt nicht so ganz überzeugt, wie das rausgekommen ist.
Wie unschwer zu erkennen, habe ich mich bei der Teilung und auch sonst an einem akutellen Schnitt orientiert - wer also nicht basteln möchte, kann sich den BUTTON.pulli von Leni Pepunkt holen. Der hat z.B. auch eine ganz tolle Kragenlösung. Die ich durch einen einfachen geraden Rollkragen ersetzt habe. Der ist erprobt. Und außerdem hatte ich keine Lust mehr zu basteln ;-) Es kann also gut sein, dass ich mir den Schnitt doch hole - wegen dem Kragen ;-)

Wenn ich den Rolli runterschlage, kommt hier auch der gesternte Stoff raus.

Was mich einiges an Denkarbeit gekostet hat, war der seitliche Einsatz - ich wollte den Pulli nämlich tailliert haben. Und normalerweise kommt die Taillierung ja durch die Seitennähte. Die es hier nicht gibt. (Und was man auf den Bilder auch nicht sieht, naja...)

Der Grundschnitt ist genau derselbe wie beim Raglan-Pulli, da finde ich Länge und Breite etc. für mich perfekt.

Was den Monk in mir ein bisschen stört: Wenn ich seitlich an mir runter schaue, glaube ich immer, dass da ein weißes Futzerl ist. Dabei ist das nur ein bisschen Weiß von einem Stern.

Hier auch noch einmal das Snappap-Label - das Tutorial dazu hab ich ja schon am Dienstag gezeigt:

verlinkt bei: RUMS, Create in Austria

1 Kommentar:

Liebe Leser, ich freue mich über jeden eurer lieben Kommentare!

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